Können wir unser bestehendes Backup- und Restore-Konzept weiternutzen?
Proxmox bringt mit dem Proxmox Backup Server eine eigene, deduplizierende und gut integrierte Backup-Lösung mit. Mehrere Hersteller unterstützen Proxmox inzwischen nativ (u. a. Veeam, Bacula Enterprise, Acronis, NAKIVO). Ob Sie Ihr Konzept weiterverwenden, ergänzen oder ablösen sollten, hängt von Ihrer Lösung, RPO/RTO und Compliance ab — das bewerten wir im Migrations-Check.
Wie hoch ist das Risiko eines Datenverlusts während der Migration?
Ein Plattformwechsel ist heute Standard; bei fachgerechter Planung muss es zu keinem Datenverlust kommen. Entscheidend sind saubere Backups, klare Fallback-Szenarien und Tests vor der Migration produktiver Systeme. Im Migrations-Check legen wir einen Migrationspfad fest, der dieses Risiko minimiert.
Mit welcher Downtime ist zu rechnen?
Während des Datenimports sollte die Quell-VM abgeschaltet werden, damit kein Delta entsteht — die Downtime entspricht grob der Transferzeit. Für Datenbanken, Terminalserver oder kritische Webdienste nutzen wir andere Verfahren: Replikation, aktive Redundanz oder Parallelaufbau. Diese Varianten priorisieren wir gemeinsam.
Wird unsere bestehende Hardware (Virtualisierer & Storage) unterstützt?
Proxmox basiert auf Debian 13. Kompatibilität lässt sich risikolos per Live-System im Wartungsmodus testen. Storage-seitig werden NFS, CIFS, iSCSI und ZFS over iSCSI unterstützt; vSAN erfordert einen Zwischenschritt über Sekundär-Storage und ggf. Ceph. Im Migrations-Check prüfen wir Ihre konkrete Landschaft.
Welche Nachteile gegenüber VMware sollte man kennen?
Sehr komplexe vSphere-Setups mit VCF, NSX, vSAN oder Shadow VMs lassen sich nicht „mal eben" migrieren; sie erfordern detaillierte Planung und teils alternative Technologien. Oft ist es sinnvoll, den VMware-Footprint zunächst zu verkleinern und nur Teile zu verlagern — vollständiger Umstieg vs. selektive Migration ist ein Kernpunkt im Check.